Bericht aus der Punktspielsaison

Neue Nummer eins als Zugpferd

Oberdinger Tennisherren gewinnen zum Auftakt überraschend deutlich in Moosburg

Oberding – Mit einer Rekordzahl an Jugendmannschaften ist der Tennisclub Oberding in die Sommerrunde gestartet. Erstmals hat man aufgrund der forcierten Nachwuchsarbeit acht Teams, darunter drei in der Altersklasse U12 (Bambini), an den Start gebracht. TCO-Sportwart Fabian Gabb freut sich über die „positive Entwicklung bei der Jugend. Wir können heuer alle Altersklassen von der U8 bis zur U18 besetzen“. Aber auch die Senioren würden weiter erfolgreich spielen, allen voran die Herren 60 in der Landesliga 1, die am Samstag, 14. Mai (13 Uhr) daheim gegen den TC GW Vilsbiburg loslegen.

Insgesamt zwölf Formationen schlagen heuer für den TCO auf. Nachdem die Herren II vor der Saison abgemeldet wurden, gibt es nur noch ein Team um Kapitän Gabb, das in der Südliga 3 antritt und vor allem „nichts mit dem Abstieg zu tun haben“ will. Der Start gelang am Sonntag mit einem überraschend deutlichen 7:2-Erfolg beim TC Moosburg.

Einen großen Anteil daran hatte die neue Nummer eins, Dennis Bernhard (Leistungsklasse 8,8), der vom TC Sport Scheck München an den Moosrain wechselte. Der Spitzenspieler, den Gabb über seine Rolle als Turnierleiter und über Bekanntschaften „gefunden“ hatte, verlor sein Einzel zwar angeschlagen knapp mit 5:7 und 6:7, aber war im sogenannten Einser-Doppel an der Seite des Kapitäns (6:2, 6:4) nicht zu schlagen.

Für die 4:2-Führung nach den Einzeln hatten davor aber Thomas Graf (6:3, 6:2), Sebastian Kiener (6:1, 6:3), Michael Grassl (6:1, 7:5) und nervenstark Martin Kressirer im Champions-Tiebreak (6:1, 4:6, 10:4) gesorgt. Nur der Kapitän gab sein Match (0:6, 3:6) ab. Kiener/Grassl (6:2, 6:2) und Graf/Kressirer (6:1, 6:2) vollendeten den Auftaktsieg, den die Oberdinger am kommenden Sonntag (10 Uhr) im ersten Heimspiel gegen den TC Rot-Weiß Freising 3 veredeln wollen.

Gabb hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl, denn mit Moritz Roesen, Stefan Kressirer, Paul Egger und Nicolas Handorf ist der Kader so groß wie schon lange nicht mehr. Von Aufstieg will er aber nichts hören: „Wir backen erst einmal kleine Brötchen. Im Vorjahr wären wir trotz zweier Siege fast abgestiegen. Heuer wollen wir es nicht so spannend machen. Aber wenn wir vorne angreifen können, werden wir uns sicherlich nicht wehren.“

Bericht: Ola